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Dafür zu sorgen, genug Kunden in das eigene Studio zu bringen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Inhabers. Dabei kann es gefährlich sein, wenn man im Marketing und seiner Struktur auf die falschen Pferde setzt.
In diesem Artikel kriegen Sie Einblick in die aussagekräftigsten Studien, die nachweislich zeigen, was wirklich ankommt, damit letztlich mehr Terminbuchungen reinkommen, und das mit möglichst wenig Aufwand.
Der Mensch geht oft den Weg des geringsten Widerstands. Der schnellste und angenehmste Weg für die Terminbuchung bestimmt oft, welchen Anbieter sie wählen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme - vom Telefon, über E-Mail-, WhatsApp, SMS-Nachrichten und Terminbuchungen. Meist hat man als Studiobesitzer Vorlieben. Hier schauen wir uns die Favoriten der Kunden an, die sie für den Kontakt am liebsten verwenden.
Die meisten Leute, die nach einem Termin suchen, befinden sich außerhalb ihres Feierabends. Bei 80% der Beschäftigten ist das zwischen 7 und 19 Uhr. (Quelle: Sevdesk, 2025)
Das sind oftmals Zeiten, zu denen man nicht anrufen kann, weil viele Geschäfte beispielsweise um 18 Uhr schließen.
Hier gibt es die Möglichkeit, eine Nachricht per E-Mail oder WhatsApp zu verschicken. Oder es läuft über Online-Terminbuchungssysteme.
Eine Studie zeigt, dass 34-51% der allgemeinen Termine außerhalb der regulären Terminzeiten gebucht werden, was unterstreicht, dass es neben der Telefonnummer zwingend Ersatz geben sollte. (Quelle: National Library of Medicine, 2022)
Es gibt Studien zu Arztpraxen, wie beliebt die Online-Terminbuchung bereits ist. Diese ist interessant, da alle Altersgruppen (vor allem die Ältere) Arzttermine benötigt. Im Jahr 2026 haben bereits 64% der Menschen einen Arzttermin Online vereinbart, wobei 58% die flexible Auswahl an Terminen schätzen (Quelle: Bitcom, 2025)
Diese Studie wurde in den letzten drei Jahren jährlich widerholt. Hier die Ergebnisse:

Ein Blick in die Vereinigten Staaten zeigt, wie stark sich die Terminvereinbarung in den vergangenen Jahren digitalisiert hat. Dort werden inzwischen rund 60 % aller Termine online vereinbart, während etwa 33 % weiterhin telefonisch gebucht werden. Diese Verteilung gilt branchenübergreifend und zeigt, dass die Online-Terminvergabe in vielen Bereichen zur dominierenden Form der Terminorganisation geworden ist. (Quelle: Physicians Practice, 2023)
Für Deutschland gibt es keine so überblickende, repräsentative Studie.
Die Online-Terminbuchung nimmt definitiv an Bedeutung zu. In einer McKinsey-Studie gaben rund 23% der Leute an, einen Anbieterwechsel in Betracht zu ziehen, aufgrund des Online-Angebots. Darunter zählt auch das Buchen von digitalen Terminen. (Quelle: McKinsey, 2020)
In einer Umfrage von 2021 wünschen sich 42% der Leute, die Terminverfügbarkeit Online einzusehen. (Quelle: Ipsos, 2021)
Leider ist die Faktenlage bei der genauen Prozentzahl für E-Mail, Telefon und Terminbuchung kaum erforscht. Es ist sicherlich Sinnvoll, die Telefonnummer als Kontaktmethode zu belassen für Leute, die den direkten Austausch schätzen.
Aber auch Terminbuchungen sind sehr relevant. 43% der jungen Generation erwarten sogar einen Buchungskalender (Quelle: Phorest, 2019)
Jetzt eine Statistik, die viele Firmenbesitzer interessiert: Das Hinzufügen eines Buchungskalenders erhöht den Umsatz um durchschnittlich 37%, und in Einzelfällen um bis zu 120%. (Quelle: Webflow, 2020)
Es entstehen große Verluste bei einem Geschäft, wenn ein Kunde nicht erscheint, und als Entschädigung nichts zahlt. Ein 100% Verlust, da die Arbeitskraft dennoch da ist, und kurzfristig meist kein Ersatz gefunden werden kann.
Eine wichtige Frage lautet: Gibt können die No-Shows durch die digitalen Buchungssysteme reduziert werden?
Einen Studie hat sich damit befasst, und kam zu dem Thema, dass Kunden um bis zu 23% öfter erscheinen. Ein Erinnerungssystem wurde bei dieser Online-Buchung auch hinzugefügt, was wahrscheinlich auch für die Zahl zuständig ist. Aber dazu später mehr. (Quelle: National Library of Medicine, 2022)
Im Umkehrschluss waren bei derselben Studie die Stornoraten bei dem Selbstbuchen bei 37%. Und bei Methoden wie Anrufen und E-Mails, dort waren es nur 27% Stornorate pro Termin. Zumindest kann der Termin bei Storno in der Regel neu besetzt werden, weil Kunden nur bis zu einer gewissen Zeit vor dem Termin automatisch stornieren dürfen.
Bei Online-Buchungskalender kann man genau einstellen, bis zu welcher Zeit vor dem Termin Kunden stornieren dürfen.
Bei Anrufen und E-Mails würde man das eben mündlich bzw. schriftlich rückmelden, ab wann es nicht mehr geht.
Neben dem bereits belegten Effekt des Online-Buchungskalenders, mit rund 23 % Online-Buchungsanteil in einer Praxis und deutlich geringerer No-Show-Rate von 1,8 % gegenüber 5,9 % bei Offline-Buchungen (Quelle: Efficient patient care in the digital age, 2025), zeigen weitere Studien, dass mehrere psychologische und strukturelle Faktoren die Terminbuchungen messbar beeinflussen.
Ein zentraler Hebel sind Sternebewertungen. Eine Analyse zu Medicare-Advantage-Plänen in den USA zeigt, dass eine Erhöhung um einen Stern die Wahrscheinlichkeit einer Erstanmeldung um 9,5 Prozentpunkte erhöht (Quelle: Association between Medicare Advantage plan star ratings and enrollment, 2013). Gleichzeitig reduzierte ein höherer Sterne-Status die freiwillige Kündigung bestehender Kunden um 20,8 % (Quelle: Is it time to replace the star ratings adherence measures?, 2021).
Das Spiegel Research Center der Northwestern University zeigt zudem, dass die Konversionsrate ihren Höhepunkt typischerweise zwischen 4,2 und 4,5 Sternen erreicht und bei perfekten 5,0 Sternen wieder leicht sinken kann, da Nutzer extreme Perfektion als weniger glaubwürdig empfinden (Quelle: From Reviews to Revenue). Die Studie zeigt außerdem, dass bereits das Vorhandensein von Bewertungen die Kaufwahrscheinlichkeit signifikant erhöht.
Die Reduktion von Formularfeldern von 11 auf 4 steigert die Anzahl der Formulareinsendungen um 160 %. Es macht deshalb Sinn, auch im Buchungsprozess nur das Wichtigste abzufragen, um mehr Buchungen zu erhlaten (Quelle: Case Study – Fewer Input Fields Increases Conversions)
Ein weiterer Faktor ist die Anzahl der Auswahlmöglichkeiten. Die bekannte Marmeladen-Studie zeigte, dass bei 6 Optionen rund 30 % der Kunden kauften, während bei 24 Optionen nur 3 % einen Kauf abschlossen (Quelle: Iyengar & Lepper, 2000). Eine groß angelegte Plattformanalyse mit 1,6 Millionen Nutzern bestätigte, dass mit steigender Anzahl von Optionen die Kaufwahrscheinlichkeit nach einem bestimmten Punkt wieder sinkt und 64 % des Conversion-Verlusts darauf zurückzuführen sind, dass Nutzer gar nicht erst klicken, wenn sie mit zu vielen Wahlmöglichkeiten konfrontiert werden (Quelle: The Choice Overload Effect in Online Recommender Systems).
Auch Sprache beeinflusst die Buchungswahrscheinlichkeit. Eine Analyse von 1.241 allgemeinverständlichen Zusammenfassungen klinischer Studien ergab, dass nur 2,8 % einen Lesbarkeitswert erreichten, der als „einfach verständlich“ gilt, während der Durchschnittswert bei einem schwer verständlichen Score von 39 lag (Quelle: Jargon and Readability in Plain Language Summaries, 2024).
Studien zur Gesundheitskompetenz zeigen zudem, dass geringere Verständlichkeit mit deutlich geringerer Adhärenz verbunden ist; die Odds Ratio für fehlende Therapietreue lag bei 1,95 bei niedriger Gesundheitskompetenz (Quelle: Health literacy systematic review). Übertragbar bedeutet dies: Je klarer und einfacher die Kundensprache, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine Entscheidung tatsächlich umgesetzt wird.
Die Studienlage zeigt konsistent, dass höhere Sternebewertungen, reduzierte Prozessreibung, begrenzte Auswahlmöglichkeiten und verständliche Sprache zusammenwirken. Wenn Reputation Vertrauen schafft, der Prozess einfach ist, die Auswahl überschaubar bleibt und die Kommunikation klar formuliert ist, steigt die Wahrscheinlichkeit realisierter Terminbuchungen signifikant.
Google bevorzugt keine Website allein deshalb, weil sie ein Buchungssystem integriert hat. Entscheidend sind jedoch die indirekten Mechanismen, die durch eine einfache digitale Terminvergabe ausgelöst werden.
Erstens verbessert ein gut integrierter Buchungskalender die Nutzererfahrung. Dadurch interagieren sie stärker mit der Seite. Solche positiven Nutzersignale – etwa geringere Absprungraten und höhere Interaktion stärken langfristig die Relevanz der Seite. Zudem kann man das Feld "Terminkalender" im Google Unternehmensprofil ausfüllen, was vorteilhaft sein kann.
asdf
Wir haben bereits Einblicke, wie wir besser gefunden werden von Kunden. Sobald sie allerdings auf unsere Seite kommen, bucht meist nur ein Bruchteil davon einen Termin. Warum nicht mehr? Wenn man sich der Frage hingibt, kann man durch ein paar Änderungen wesentlich mehr Kunden kriegen. Darauffolgend sind Zahlen, die darüber entscheiden, ob ein Kunde bleibt, oder gleich wieder geht.
UX-Studien belegen, dass jede zusätzliche Sekunde Ladezeit die Conversion-Rate signifikant reduziert. Google-Daten zeigen, dass eine Verbesserung der Ladezeit um 0,1 Sekunden die Conversion-Rate, gemessen im E-Commerce-Bereich, um 8,4 % steigern kann (Quelle: Google Speed Study).
Heute erwartet praktisch jeder Nutzer, dass eine Website sicher ist. Seiten ohne HTTPS werden im Browser als „Nicht sicher“ markiert – und genau in diesem Moment springen viele Besucher wieder ab. Laut dem Google Transparency Report laufen über 95 % des Traffics in Chrome bereits über HTTPS (Quelle: Google). Wenn Menschen deiner Seite nicht vertrauen, buchen sie meist keinen Termin oder das Antivirenprogramm blockiert die Seite.
Eye-Tracking-Studien aus dem Neuromarketing zeigen, dass Nutzer Webseiten nicht lesen, sondern vielmehr scannen.
Wenn die visuelle Hierarchie klar ist, kann auch die Conversion laut Studien zwischen 17 % und 28 % gesteigert werden. In stark optimierten Umgebungen wurden sogar Steigerungen bis zu 400 % gemessen. (Quelle: JAAFR, 2025)
Was bringen diese Erkenntnisse letztlich? Wir zählen einmal die wichtigsten Punkte auf, die Verbesserung bewirken:
Eine klare Überschrift oben
Ein sichtbarer Call-to-Action (Button)
Kein visuelles Chaos (vielleicht von einem Webdesigner ansehen lassen)
Menschen folgen Blickmustern. Wenn das Design führt, folgt der Nutzer.
Anderenfalls gibt es eine App wie Microsoft Clarity. Sie kann genau messen, wie weit der Nutzer gescrollt hat. Wo er draufgeklickt hat, wie viel Zeit er im Schnitt auf einer Seite verbracht hat, und wo er länger Zeit verbracht hat. Dadurch lässt sich einfach erkennen, was nicht so intuitiv ist, und sich dies ändern.
Und das Beste: Es ist dauerhaft kostenlos. Microsoft Clarity ansehen.
Wer die Website aufruft, entscheidet über den ersten Eindruck, ob er weiterscrollen will. Genau deshalb ist es wichtig, dass dort bereits die wichtigste Botschaft steht, und der erste Call to Action (also der erste Button, auf den er klicken soll). Laut Analysen schauen sich Nutzer 57% der Aufenthaltszeit diesen Teil an, weshalb dieser Teil definitiv passen sollte. Die Regel: Wenn der Nutzer scrollen muss, um zu verstehen, was er tun soll, verliert man Buchungen (Quelle: NN Group, 2025)
Menschen buchen schneller, wenn sie das Gefühl haben, fair und transparent informiert zu werden. Eine wissenschaftliche Analyse zeigt, dass transparente Preisdarstellung die Buchungen erhöht, weil Vertrauen steigt und wahrgenommenes Risiko sinkt. (Quelle: The Impact of Compensation Information Transparency on Guest Booking Behavior, 2025)
Als Kontrast: Wenn Zusatzkosten erst am Ende des Buchungsprozesses auftauchen, brechen 39 % bis 48 % der Nutzer den Vorgang ab. Das liegt daran, dass Menschen ihre Entscheidung neu bewerten, sobald sich der erwartete Preis ändert. (Quelle: Do Booking Fees Reduce Conversions?, 2025)
Airbnb reagierte darauf mit „All-in-Pricing“, also vollständiger Preistransparenz von Anfang an – was nachweislich die Abschlussrate verbesserte. (Quelle: The Airbnb Transparency Effect, 2025, https://www.unlv.edu/news/article/airbnb-transparency-effect-impact-pricing-consumer-behavior)
Authentische Fotos funktionieren deutlich besser als Stockbilder. Studien zeigen, dass reale Bilder die Conversion um bis zu 35 % steigern können. (Quelle: CLX, 2025)
Ein dokumentierter Praxisfall zeigte sogar eine Steigerung von 45 %, nachdem Stockfotos durch echte Teamfotos ersetzt wurden. (Quelle: The What, Why, and How of Authentic Images, 2025)
Authentische Fotos funktionieren deutlich besser als Stockbilder. Studien zeigen, dass reale Bilder die Conversion um bis zu 35 % steigern können. (Quelle: CLX, 2025)
Ein dokumentierter Praxisfall zeigte sogar eine Steigerung von 45 %, nachdem Stockfotos durch echte Teamfotos ersetzt wurden. (Quelle: The What, Why, and How of Authentic Images, 2025)
Websites, die den WCAG-Standards entsprechen, verzeichnen durchschnittlich 23 % mehr organischen Traffic. (Quelle: Accessibility SEO Study – SEMrush Data Analysis, 2025)
Eine britische Untersuchung zeigte zudem eine Conversion-Steigerung von 17 % nach Accessibility-Optimierung. (Quelle: UK E-Commerce Accessibility Report, 2023)
Das heißt letztlich, dass sich auch Personen mit Einschränkung auf der Website zurecht finden. Und durch das Erfüllen dieser Standards wird die Seite auch für alle Anderen einfacher zu bedienen, weil z. B. der Kontrast der Schrift immer gut leserlich ist.
Interaktive Videos können die Conversion um bis zu 30 % erhöhen. (Quelle: LifeInside, 2023)
In wissenschaftlichen Untersuchungen war die Kaufwahrscheinlichkeit bei interaktiven Formaten sogar bis zu elfmal höher(!) (Quelle: Parker, 2022)
Der Kundenkontakt spielt eine große Rolle, wie zufrieden der Kunde am Ende ist. Aber vor allem
In dem Moment, in dem ein Interessent eine Anfrage stellt, ist seine Aufmerksamkeit maximal. Genau dieses Zeitfenster ist entscheidend. Studien zur „Speed-to-Lead“-Thematik zeigen, dass Unternehmen, die innerhalb von fünf Minuten reagieren, ihre Qualifizierungswahrscheinlichkeit um das 21-Fache erhöhen im Vergleich zu einer Antwort nach 30 Minuten (Quelle: ProspectIQ – Stages of a Sales Assembly Line, 2024).
Noch drastischer wird es beim telefonischen Erstkontakt: Eine Kontaktaufnahme innerhalb von fünf Minuten kann die tatsächliche Erreichbarkeit um das bis zu 100-Fache erhöhen im Vergleich zu späteren Rückrufen.
Für lokale Dienstleister bedeutet das: Eine automatisierte Sofortantwort oder ein intelligentes System, das Anfragen unmittelbar verarbeitet, kann den Umsatz stark verbessern.
Erinnerungen funktionieren. Aber nicht jede Erinnerung gleich gut. Eine systematische Analyse zeigt, dass Reminder-Systeme die No-Show-Rate im Durchschnitt um rund 34 % senken können.
Dabei sind mehrstufige Erinnerungen effektiver als einmalige Nachrichten. Mehrere Kontakte vor dem Termin erhöhen die Anwesenheitswahrscheinlichkeit signifikant stärker als ein einzelner Reminder (Quelle: Cochrane Review, 2016).
Besonders wirksam sind interaktive Zwei-Wege-Systeme, weil sie Kunden ermöglichen, direkt zu bestätigen oder zu stornieren. Das reduziert Reibung – und erhöht die Planbarkeit des Geschäfts
Viele Dienstleister unterschätzen, wie stark die Art der Datenerfassung das Buchungsverhalten beeinflusst. Eine Studie im medizinischen Kontext zeigt, dass Chatbots eine signifikant höhere Benutzerfreundlichkeit erreichen (SUS-Score 80,2) als klassische Webformulare (61,9) (Quelle: JMIR – Chatbot vs. Web Form Study, 2024).
Zudem gaben Chatbot-Nutzer mehr relevante Informationen an und benötigten weniger Zeit für die Eingabe. Das liegt an der sogenannten „Chunking“-Struktur: Eine Frage nach der anderen reduziert kognitive Überlastung.
Für das eigene Geschäft heißt das konkret: Eine dialogbasierte Buchung kann nicht nur angenehmer wirken, sondern kann messbar bessere Daten und höhere Abschlussquoten liefern.
Kommunikation besteht nicht nur aus Inhalt, sondern auch aus Ton. Studien zeigen, dass empathische Kommunikation mit einer rund 15 % höheren Kundenzufriedenheit korreliert (Quelle: Empathy and Customer Retention Study, 2023).
Gleichzeitig darf Wärme nicht mit Unprofessionalität verwechselt werden. Forschung zur Wahrnehmung von KI-Kommunikation zeigt, dass Nutzer eine Kombination aus Kompetenz und Empathie bevorzugen (Quelle: Warmth in Online Interaction Study, Emerald Publishing, 2023).
Warteschleifen sind einer der größten Frustrationsfaktoren im Service. 75 % der Erwachsenen bevorzugen einen Rückruf gegenüber dem Verbleib in der Leitung (Quelle: Staffingly – Callback Study).
Callback-Systeme können die Abbruchrate von 20–30 % auf unter 5 % senken.
Für terminbasierte Dienstleister bedeutet das: Wer Anrufern einen Rückruf anbietet, verliert deutlich weniger potenzielle Kunden.
Wir schauen uns hier nur nicht ohne Grund nur die besten Tipps an, denn Kommunikation ist nur dann wertvoll, wenn sie relevant ist. 48 % der Verbraucher empfinden Updates als zu häufig oder übermäßig (Quelle: Sinch Communication Study, 2025).
Zudem reagieren 80 % der Kunden negativ, wenn sie Informationen wiederholen müssen, die sie bereits angegeben haben. Ein effektives Kundenbindungssystem ist deshalb vorteilhaft.
Erstens: Stelle sicher, dass deine Online-Terminbuchung sichtbar und einfach erreichbar ist. Studien zeigen, dass ein integrierter Buchungskalender den Umsatz durchschnittlich um 37 % steigern kann (Quelle: Webflow, 2020). Gleichzeitig buchen 34–51 % der Termine außerhalb regulärer Öffnungszeiten (Quelle: National Library of Medicine, 2022). Wer digital nicht buchbar ist, verliert also Kunden, die gerade jetzt buchen wollen.
Zweitens: Verkürze deine Reaktionszeit. Eine Antwort innerhalb von fünf Minuten erhöht die Qualifizierungswahrscheinlichkeit um das 21-Fache im Vergleich zu einer Reaktion nach 30 Minuten (Quelle: ProspectIQ, 2024). Geschwindigkeit ist kein Service-Detail – sie ist ein Wettbewerbsvorteil.
Drittens: Entferne unnötige Reibung. Die Reduktion von Formularfeldern von 11 auf 4 kann die Einsendungen um 160 % steigern (Quelle: Case Study – Fewer Input Fields Increases Conversions). Jede unnötige Hürde kostet dich Buchungen.
Viertens: Nutze Reminder-Systeme. Mehrstufige Erinnerungen senken No-Shows im Durchschnitt um 34 % (Quelle: Cochrane Review, 2016). Weniger Ausfälle bedeuten sofort mehr Umsatz ohne zusätzliche Werbung.
Wenn diese vier Punkte stimmen, hast du bereits den größten Teil des kurzfristigen Optimierungspotenzials umgesetzt.
Ein entscheidender Faktor sind Bewertungen. Eine Erhöhung um nur einen Stern kann die Wahrscheinlichkeit einer Anmeldung um 9,5 Prozentpunkte erhöhen (Quelle: Association between Medicare Advantage Plan Star Ratings and Enrollment, 2013). Gleichzeitig sinkt die Abwanderungsrate signifikant bei höherer Sternebewertung (Quelle: Is it time to replace the star ratings adherence measures?, 2021). Sichtbare Reputation zieht neue Kunden messbar an.
Zudem wirkt visuelle Authentizität stark. Der Einsatz echter Fotos statt Stockbilder kann die Conversion um bis zu 35 % steigern (Quelle: CLX, 2025). Menschen kaufen bei Menschen – nicht bei austauschbaren Bildern.
Auch Above-the-Fold entscheidet. Nutzer verbringen 57 % ihrer Zeit im oberen Bereich der Website (Quelle: NN Group, 2025). Wenn dort nicht klar steht, was du anbietest und wie gebucht wird, verlierst du potenzielle Neukunden sofort.
Und schließlich: Transparente Preise. Sobald versteckte Kosten am Ende erscheinen, brechen 39–48 % der Nutzer den Buchungsprozess ab (Quelle: Do Booking Fees Reduce Conversions?, 2025). Neukunden entscheiden stark über Vertrauen – und Transparenz ist dessen Grundlage.
Der wichtigste Faktor ist Prozessklarheit und einfache Kommunikation. Empathische, klare Kommunikation erhöht die Kundenzufriedenheit um rund 15 % (Quelle: Empathy and Customer Retention Study, 2023). Zufriedene Kunden kommen wieder und empfehlen weiter.
Digitale Selbstverwaltung spielt ebenfalls eine große Rolle. Kunden, die Termine selbst verschieben können, haben eine um 10,9 Prozentpunkte geringere No-Show-Wahrscheinlichkeit (Quelle: SMU Research, 2020). Automatisierte Wartelisten können 60–80 % ausgefallener Termine neu besetzen (Quelle: DoctorConnect). Das stabilisiert deine Auslastung dauerhaft.
Auch Barrierefreiheit zahlt sich langfristig aus. WCAG-optimierte Websites erzielen durchschnittlich 23 % mehr organischen Traffic (Quelle: Accessibility SEO Study – SEMrush Data Analysis, 2025). Mehr Sichtbarkeit führt über Zeit zu mehr konstantem Zulauf.
Und nicht zuletzt: Geschwindigkeit bleibt entscheidend. 78 % der Kunden kaufen beim Anbieter, der zuerst antwortet (Quelle: Verse.ai, 2024). Wer dauerhaft schneller reagiert als der Wettbewerb, gewinnt strukturell Marktanteile.
Erinnerungssysteme senken No-Shows im Durchschnitt um rund 34 % (Cochrane Review, 2016). Mehrstufige Erinnerungen sind wirksamer als einzelne Nachrichten. Besonders effektiv sind interaktive Zwei-Wege-Systeme, weil Kunden direkt bestätigen oder absagen können – das erhöht Planbarkeit und Auslastung.
Selbstständiges Umbuchen wirkt stärker als viele denken. Studien zeigen, dass automatische Rescheduling-Systeme No-Shows um bis zu 38 % reduzieren können (JMIR, 2020). Wenn Kunden selbst verschieben dürfen, sinkt ihre spätere Ausfallwahrscheinlichkeit zusätzlich um 10,9 Prozentpunkte (SMU, 2023). Bequemlichkeit erzeugt Bindung.
Kommunikation entscheidet über Loyalität. 48 % empfinden Nachrichten als zu häufig, 80 % reagieren negativ, wenn sie Informationen wiederholen müssen (Sinch, 2025). Weniger, aber gezieltere Kommunikation erhöht Zufriedenheit. Empathischer, aber professioneller Ton korreliert mit rund 15 % höherer Kundenzufriedenheit (Empathy Study, 2023).
Und ganz praktisch: Wer verpasste Anrufe intelligent mit einem Rückrufsystem löst, reduziert Abbrüche von 20–30 % auf unter 5 % (Staffingly Study). Das heißt: weniger verlorene Stammkunden.
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Die beliebtesten Fragen
Wie kann ich Zeit sparen?
Es gibt die verschiedensten Aufgaben, die im Unternehmensalltag automatisiert werden können. Je nach Geschäft sind das jeweils unterschiedliche Tätigkeiten. Zum Exzellsystem gehören Kalender, bei denen Kunden ihren bevorzugten Termin eintragen können, automatisierte E-Mails oder SMS und viele weitere Dinge.
Sind die Websites DSGVO-Konform?
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Ist das Unternehmen international tätig?
Nein, Exzellsystem ist ausschließlich für deutsche Unternehmen da.
Wie lange dauert es in der Regel, eine Softwarelösung zu entwickeln?
Die Dauer des Entwicklungsprozesses hängt von den spezifischen Anforderungen des Projekts ab. Sie kriegen jedoch einen detaillierten Zeitplan.
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Unser System zeichnet sich durch automatisierte Software in Verbindung mit schönem Design aus.
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